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SurfaceTechnology GERMANY, 16. - 18. Juni 2020
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Abschlussbericht

Hohe Qualität der Kontakte und Gespräche

Der Fachbesucheranteil der SurfaceTechnology GERMANY lag mit 98 Prozent erneut sehr hoch. Zudem zeichnete die Besucher eine hohe Entscheiderquote aus. 86 Prozent sind in ihren Unternehmen an Entscheidungen beteiligt.

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Deutlich mehr als jeder Zweite füllt eine leitende Position aus, der Anteil von Top-Managern beträgt 31 Prozent. Danach gefragt, was das Ziel ihres Messebesuchs ist, antworteten die meisten: die Suche nach Neuheiten, der Marktüberblick sowie die Suche nach Lieferanten. Immerhin ein knappes Drittel sucht außerdem nach konkreten Lösungen für das eigene Unternehmen. Ebenso hoch liegt der Anteil derer, die feste Investitionsabsichten haben. Weitere 47 Prozent ziehen Investitionen immerhin in Betracht.

Laut Befragung kamen die meisten Messebesucher aus der metallbe- und metallverarbeitenden Industrie, dicht gefolgt von den Branchen Automobilbau, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik- sowie Kunststoffindustrie. Auch aus der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, der Halbleiterindustrie oder der Präzisions- und Feinwerktechnik nutzten Anwender die Messe, um sich über Lösungen, Produkte und Dienstleistungen aus der Oberflächenindustrie zu informieren.

Top-Besucherländer waren Österreich und Italien

Die internationalen Besucher der SurfaceTechnology GERMANY waren zu drei Vierteln aus Europa angereist, 17 Prozent allerdings auch aus Süd-, Ost- und Zentralasien. Als Top-Besucherländer 2018 stellten sich Österreich und Italien heraus, dahinter folgten die Schweiz, China, Spanien und die Tschechische Republik. Mehr als zwei Drittel der internationalen Besucher haben die Messe zum ersten Mal besucht. Bei den Ausstellern führte Italien mit weitem Abstand das Länder-Ranking an.

"Für uns war es die zehnte Teilnahme an der Messe und die Erfahrung war durchaus positiv. Das gilt sowohl für die Anzahl als auch für die Qualität der Kontakte, aber auch für die sehr gute Organisation vor und während der Messe."

Natascia Santolin von Galvo Service aus Padova

Gemeinschaftsstände VDMA und ZVO

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Einen wichtigen Bereich der SurfaceTechnology GERMANY stellt traditionell der Gemeinschaftsstand des Zentralverbands Oberflächentechnik (ZVO) dar. Mit seinen 77 Unternehmen lieferte der Gemeinschaftsstand auch dieses Mal eine beeindruckende Präsentation der Galvanotechnik. "Die Aussteller unseres Gemeinschaftsstandes ziehen überwiegend ein gutes bis sehr gutes Fazit", so Christoph Matheis, ZVO-Hauptgeschäftsführer. "Die Qualität der Kontakte und Gespräche war durch zahlreiche OEM und TIER1-Supplier von Anbeginn hoch. Und am zweiten Messetag hat sich dann auch die erwartete Besucherquantität eingestellt: Die Stände unserer Aussteller waren fast durchweg gut besucht. Sehr positiv entwickelt hat sich die Internationalität der Messebesucher: Gefühlte 50 Prozent kamen aus dem Ausland, viele davon aus dem außereuropäischen Raum."

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Auch Dr. Martin Riester, Leiter der Fachabteilung Oberflächentechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zieht ein positives Fazit: "Der Branche geht es sehr gut aktuell. Das war auf der Messe klar zu spüren. Wir hatten viele interessante fachliche Gespräche mit Kunden, die Lösungen aus der Oberflächentechnik suchen. Hier konnten wir passende Ansätze aufzeigen. Der Standort in Halle 1 sowie der neue Name SurfaceTechnology GERMANY setzen genau das richtige Zeichen, um Stuttgart als Standort für die Oberflächentechnik zu stärken." Unternehmen des VDMA zeigten in Stuttgart ressourceneffiziente Lösungen der Oberflächenbehandlung für unterschiedlichste Anwenderbranchen – und davon hatte die SurfaceTechnology GERMANY mit ihren Fachbesuchern einige zu bieten.

Großes Interesse an Forum und Speakers Corner

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Volles Haus – vor allem am Messemittwoch – verzeichnete auch das Forum SurfaceTechnology als zentrale Anlaufstelle für Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch. In 42 Vorträge von je 20 Minuten informierten hochkarätige Sprecher das Fachpublikum über aktuelle Trends in der Oberflächentechnik. Bei Themen wie REACh oder neuen galvanischen Verfahren blieb dann auch keiner der fast 100 Stühle unbesetzt.

Zu den Höhepunkten im Forum zählte zudem die Verleihung des Stuttgarter Innovations-Preises "Die Oberfläche 2018" durch das Fraunhofer IPA. Preisträger 2018 ist die plasotec GmbH, deren Ingenieure ein Verfahren entwickelt haben, mit dem sich metallische Oberflächen berührungslos polieren lassen. Als klare Verbesserung stellte sich die neu geschaffene Speakers Corner heraus: Dort, in direkter Nachbarschaft zum Forum, konnten die Zuhörer den Referenten nach den Vorträgen noch Fragen stellen.

Ebenfalls erfolgreich waren direkt gegenüber die Aussteller des Gemeinschaftsstands "Prozesskette Oberflächentechnik". Die Leistungsschau bildete das breite Angebot der Branche umfassend ab und gab Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche zur oberflächentechnischen Bearbeitung von Teilen. "Besonders die Exponate haben die Interessierten auf unseren Stand gezogen", sagt Herbert Kaeszmann, Organisator des WoTech-Gemeinschaftsstands. "Die beteiligten Unternehmen wollen nächstes Mal wieder dabei sein."