Eine spürbare Entspannung der wirtschaftlichen Lage für die Unternehmen der Oberflächentechnik ist weiterhin nicht in Sicht. Christoph Matheis, Hauptgeschäftsführer des ZVO (Zentralverband Oberflächentechnik e.V.) berichtet: „Das Geschäftsjahr 2025 war für die meisten Unternehmen der Galvano- und Oberflächentechnik erneut sehr schwierig und die Branche steht weiterhin unter großem Druck. Als zentrale Querschnittstechnologie mit hoher technologischer und ökologischer Relevanz für nahezu alle Industriebranchen ist ihre Entwicklung eng an die Gesamtkonjunktur gekoppelt, die angesichts geopolitischer sowie innen- und außenpolitischer Unsicherheiten weiterhin deutlich schwächelt. Regulatorische Anforderungen, technologische Innovationen und veränderte Marktbedingungen erzeugen zusätzlichen Transformationsdruck. Um weiterhin erfolgreich agieren zu können, sind die Unternehmen gefordert, Lösungen aus aktuellen Krisen zu entwickeln. Die SurfaceTechnology GERMANY 2026 bietet hierfür eine geeignete Plattform, um Krisen und Wandel als Chance für unternehmerische Neuausrichtung zu nutzen.“

Innovative Technologien, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie eine enge Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden sind heute wichtiger denn je, um den aktuellen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Die SurfaceTechnology GERMANY spiegelt diese Anforderungen wider und bietet mit der Kombination von Ausstellung und STG.ExpertForum zu top aktuellen Themen ausstellenden Unternehmen wie auch Besucherinnen und Besuchern ein breites Angebot an Lösungen und Austauschmöglichkeiten.

Produktneuheiten und Innovationen im Gepäck

„Über 200 nationale und internationale Aussteller reisen mit spannenden Innovationen und Produkten nach Stuttgart. Dazu zählen auch die Gemeinschaftsstände des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V. (ZVO) und die Prozesskette Oberflächentechnik (organisiert von der WOTech GbR). Der VDMA e.V. OBERFLÄCHENTECHNIK ist mit einem Informationsstand vertreten“, erzählt Ramtin Randjbar-Moshtaghin, Projektleiter der SurfaceTechnology GERMANY bei der Deutschen Messe AG. Dr. Martin Riester, Referent im VDMA e.V. OBERFLÄCHENTECHNIK ergänzt: „Die Oberflächentechnik muss ihre Zukunft in einem herausfordernden Marktumfeld gestalten. Digitalisierung bleibt dabei ein Schlüssel, und interoperable Produktionslösungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit. Der VDMA erwartet von der SurfaceTechnology GERMANY einen intensiven Austausch zu Best Practices sowie Impulse für die Branche, damit sie sich auch in schwierigen Zeiten weiterentwickeln kann.“

Aussteller & Produkte

Fachforum als Wissensplattform und Impulsgeber

„Geballtes Know-how im 20-Minuten-Takt gibt es im STG.ExpertForum (simultan übersetzt DE <> EN) an allen drei Messetagen. Das Fachforum ist in diesem Jahr mit rund 50 Vorträgen erneut vollständig ausgebucht und bietet ein breites Themenspektrum. Wir freuen uns auf spannende Vorträge zu Grundlagenthemen sowie aktuellen Themen der Branche“, ergänzt Ramtin Randjbar-Moshtaghin. Die Themen im Überblick: “Cleaning and pre-treatment”, “New electroplating processes”, “Training employees in light of the shortage of skilled workers”, “Avoiding PFAS in surface technology”, “AI support in surface technology”, “Surfaces for energy technology”, “Energy and material efficiency – carbon footprint”, “Digitalisation in surface technology practice”, “Systems / Equipment / Processes for surface treatment” and “Physical surface treatment processes – thermal spraying, PVD/CVD and related technologies”. Traditionell wird auch in diesem Jahr wieder der Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis „DIE OBERFLÄCHE“ vom Fraunhofer IPA verliehen.

STG.ExpertForum

GrindingHub und MedtecLIVE laufen parallel

Aussteller und Besucher der SurfaceTechnology GERMANY profitieren von den zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen. Die GrindingHub findet in den Hallen 7, 9 und 10 statt und die MedtecLIVE in der Halle 3. Ein Ticket berechtigt zum Besuch aller drei Messen.

Parallelveranstaltungen