Erwartungen erfüllt: erfolgreicher Abschluss der SurfaceTechnology GERMANY
Mit über 4.600 BesucherInnen aus 46 Nationen, was ein Auslandsanteil von 30% ergibt, ist die SurfaceTechnology GERMANY erfolgreich zu Ende gegangen. Die über 210 Aussteller ziehen eine durchweg positive Bilanz: intensive Gespräche, ein hoher Anteil an erstklassigen Kontakten und ein gut besuchtes STG.ExpertForum an allen drei Tagen haben die gesetzten Erwartungen erfüllt. Als Querschnittstechnologie ist die Oberflächentechnik ein nicht wegzudenkender Bestandteil in der Produktionskette.
12. Mai 2026Teilen
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und das spiegeln uns auch die Rückmeldungen unserer Aussteller wider. Erneut wurde in den drei Tagen deutlich, dass der gemeinsame Austausch nicht wegzudenken ist und eine erfolgreiche Messe ausmacht“, freut sich Ramtin Randjbar-Moshtaghin, Projektleiter der SurfaceTechnology GERMANY bei der Deutschen Messe AG. Dr. Martin Riester, Referent Oberflächentechnik im VDMA bestätigt: „Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten zeigt sich der wahre Wert eines starken Netzwerks. Die SurfaceTechnology GERMANY hat eindrucksvoll gezeigt, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen der Innovationsgeist unserer Branche ungebrochen ist. Gemeinsam machen wir Oberflächentechnik zukunftsfähig!"
Der Fachbesucheranteil liegt erwartungsgemäß hoch, was sich auch in der Qualität der Gespräche widerspiegelt. Die stärksten Besucherländer waren nach Deutschland die Schweiz, Türkei, Italien, Österreich und Frankreich. Ramtin Randjbar-Moshtaghin fügt hinzu: „Erfreulicherweise konnten wir den Anteil an internationalen BesucherInnen halten und ist auf einem ähnlichen Niveau wie zur Vorveranstaltung.
Hohe Qualität der Kontakte und Gespräche
Ein Publikumsmagnet der SurfaceTechnology GERMANY stellt traditionell der Gemeinschaftsstand des Zentralverbands Oberflächentechnik (ZVO) dar. Mit seinen 60 Unternehmen lieferte der Gemeinschaftsstand auch dieses Mal eine beeindruckende Präsentation der Galvanotechnik. „Unsere angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Situation verhaltenen Erwartungen an die SurfaceTechnology GERMANY 2026 wurden übertroffen: Von Beginn an war die Besucherresonanz ausgezeichnet, ohne dass die bekanntermaßen gute Besucherqualität darunter gelitten hat. Die Aussteller des ZVO-Gemeinschaftsstandes berichten von vielen interessanten Fachgesprächen und internationalen Kontakten - als Türöffner für künftige gemeinsame Projekte. Die Stimmung auf der Messe war durchweg positiv und lässt auf einen baldigen wirtschaftlichen Aufschwung hoffen. Einziger Wermutstropfen: die wenigen Aussteller aus Beschichter-Kreisen, für die es zahlreiche Anfragen gab. Hier wird der ZVO Kontakte vermitteln.“, resümiert Christoph Matheis, Hauptgeschäftsführer des Zentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO).
„Ein positives Resümee ziehen auch die Teilnehmer des Gemeinschaftsstandes Prozesskette Oberflächentechnik. An allen drei Messetagen wurden vielversprechende Gespräche mit Fachleuten aus dem In- und Ausland geführt, aus denen nach Aussage der Aussteller Aufträge für die nächsten Jahre zu erwarten sind. Die SurfaceTechnology GERMANY in Stuttgart hat den Ausstellern zufolge ihre wichtige Stellung unter den internationalen Fachmessen erneut unter Beweis gestellt“, berichtet Herbert Käszmann, Organisator des WOTech-Gemeinschaftsstandes.
"Die Resonanz auf der SurfaceTechnology GREMANY war stark. Drei Tage mit unglaublich vielen Gesprächen, neuen Kontakten und spürbarer Aufbruchstimmung. Für mich zeigt das vor allem eines: Die Branche will den Standort Deutschland und Europa nicht aufgeben, sondern durch Innovation und KI behaupten. Und genau dort, wo Fachkräfte fehlen, entstehen jetzt die wichtigsten Lösungen“, erzählt Nico Kahlich, Prokurist DiTEC GmbH.
Großer Informationsbedarf im STG.ExpertForum
Die wirtschaftliche Situation in Deutschland und die globalen Unsicherheiten ließen befürchten, dass die SurfaceTechnology GERMANY 2026 eher ein bescheidenes Ergebnis liefern könnte – doch das Gegenteil ist eingetreten. Die insgesamt 48 Vorträge des STG.ExpertForums stießen auf ein hohes Interesse und können vom ersten bis zum letzten Vortrag eine hohe Besucherzahl vermelden. Die klassischen Themen wie Reinigung und Vorbehandlung oder neue Verfahren, Anlagen und Geräte für die Beschichtung fanden ebenso reges Gehör, wie die aktuell im Fokus stehenden Anwendung von KI in der Oberflächentechnik, Digitalisierung oder alternative Beschichtungsverfahren durch Nutzung der physikalischen Beschichtungsarten.
Zu den Höhepunkten im Forum zählte zudem die Verleihung des Stuttgarter Innovations-Preises »DIE OBERFLÄCHE« durch das Fraunhofer IPA. Den ersten Preis erhielt die gemeinsame Entwicklung LAMA der Firmen SLCR Lasertechnik GmbH und Dörken Coatings GmbH & Co. KG. Den zweiten Preis vergab die Jury an BIA Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH & Co. KG für das Remap-Konzept, das erstmals Class-A-Hochglanzoberflächen aus Kunststoffrezyklaten in der dekorativen Galvanik ermöglicht. Über den dritten Preis freut sich die Firma Enayati Oberflächentechnik GmbH für das AgTherm-Hochtemperatur- Silberschichtsystem, dass das Einsatzspektrum von Silber in der Leistungselektronik bei Dauertemperaturen über 200 °C deutlich erweitert.
Die nächste SurfaceTechnology GERMANY wird vom 20. bis zum 22. Juni 2028 in Stuttgart ausgerichtet.
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